Rakete von Isar Aerospace abgestürzt

Die zweistufige Rakete mit dem Namen «Spectrum» soll künftig Satelliten ins All bringen.
Keystone/Brady Kenniston Die zweistufige Rakete mit dem Namen «Spectrum» soll künftig Satelliten ins All bringen.

Eine deutsche Weltraumrakete ist kurz nach dem Start abgestürzt.

Die Rakete des Unternehmens Isar Aerospace startete gegen Sonntagmittag in Norwegen, stürzte aber nach wenigen Sekunden auf den Boden und explodierte. Das Weltraumunternehmen hatte bereits im Vorfeld gesagt, dass dies passieren könnte. Beim Raketenstart gehe es darum, möglichst viele Daten und Erfahrungen zu sammeln.

Es war der erste Start einer sogenannten Orbitalrakete von Kontinentaleuropa aus. Die Rakete kann eine Nutzlast von bis zu einer Tonne befördern und soll künftig etwa Satelliten ins All transportieren.

Partielle Sonnenfinsternis zu sehen

Am Himmel über der Schweiz gab es am Samstag ein besonderes Schauspiel zu bestaunen: eine partielle Sonnenfinsternis. Dabei schiebt sich der Mond vor die Sonne, verdeckt diese aber nicht ganz.

Wie SRF Meteo schreibt, wurde die maximale Abdeckung von etwa einem Siebtel der Sonne um 12:05 Uhr erreicht. Die Voraussetzungen, die partielle Sonnenfinsternis überhaupt zu sehen, waren allerdings schlecht, da es meist stark bewölkt war. Gebietsweise war sie aber zu sehen, so SRF Meteo.

Die nächste partielle Sonnenfinsternis gibt es am 12. August 2026. Dann werden 91% der Sonne über der Schweiz abgedeckt.

Lotto-Rekordgewinn in Österreich

Ein Glückspilz in Österreich hat sich den bisher höchsten Gewinn in der Euromillions-Lotterie gesichert.

Wie die Österreichischen Lotterien am Samstag mitteilten, gewann ein Spieler oder eine Spielerin bei der Ziehung am Vorabend 250 Millionen Euro. Die Identität des oder der Glücklichen wurde nicht bekanntgegeben.

Der bisherige Euromillions-Rekordgewinn lag bei 240 Millionen Euro. Dieser Jackpot war im Dezember 2023 geknackt worden, ebenfalls von einem Spieler in Österreich. Euromillions wird seit rund 20 Jahren in mehreren europäischen Ländern gespielt. Die Bevölkerung aller teilnehmenden Länder umfasst rund 218 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner.

Zeitumstellung in der Nacht auf Sonntag

Am Sonntag um 2 Uhr sind in der Schweiz und in den meisten europäischen Ländern die Uhren um eine Stunde auf 3 Uhr vorgestellt worden.

Die Sommerzeit 2025 dauert 30 Wochen beziehungsweise 210 Tage. Am 26. Oktober werden die Uhren um 3 Uhr dann wieder auf 2 Uhr und die sogenannte Normalzeit zurückgestellt.

In Europa wurde die Sommerzeit 1973 vor dem Hintergrund der Ölkrise das erste Mal eingeführt. Damit sollte eine Stunde mehr Tageslicht für Unternehmen und Haushalte gewonnen werden, um Energie zu sparen. Um nicht zur Zeitinsel zu werden, folgte die Schweiz 1981.

Küken-Ausstellung im Zeichen der Nacht

Auch dieses Jahr sind wieder Federbällchen wie diese im Naturhistorischen Museum Freiburg zu sehen.
Keystone/Alessandro della Valle Auch dieses Jahr sind wieder Federbällchen wie diese im Naturhistorischen Museum Freiburg zu sehen.

Das Naturhistorische Museum Freiburg lädt auch dieses Jahr pünktlich zur Osterzeit vor allem kleine Besucherinnen und Besucher dazu ein, Küken aus verschiedenen Blickwinkeln zu erkunden.

Stand letztes Jahr die Verwandtschaft mit den Dinosauriern im Mittelpunkt, wirft die Sonderausstellung heuer einen Blick auf das Nachtleben der Tiere. Ein Teil der Ausstellung wird daher im Dunkeln gezeigt.

Auch lebende Küken, Hühner und Hähne fehlen nicht. 1982 präsentierte das Museum zum ersten Mal lebende Küken der Öffentlichkeit. Seither fand die Ausstellung mit wenigen Ausnahmen jedes Jahr statt, dieses Jahr zum 40. Mal.

Einzelleralgen aus Schlafmodus geweckt

Eine andere Kieselalgen-Art der Gattung Skeletonema unter dem Mikroskop.
Wikimedia Commons/Minami Himemiya (Symbolbild) Eine andere Kieselalgen-Art der Gattung Skeletonema unter dem Mikroskop.

Fast 7000 Jahre schlummerten Kieselalgen der Art Skeletonema marinoi auf dem Grund der Ostsee. Jetzt haben Forschende sie wiederbelebt.

Die Einzeller überdauerten die Jahrtausende ohne Licht und Sauerstoff in einem sogenannten Dauerstadium im Sediment, wie das Leibniz-Institut für Ostseeforschung mitteilt. Sie gehörten zu den ältesten Organismen, die aus solch einem Dauerstadium erfolgreich wiederbelebt worden und vollends lebensfähig seien.

Viele Lebewesen können bei ungünstigen Bedingungen ihre Stoffwechselaktivität reduzieren und in eine Art Schlafmodus übergehen, um zu überleben, wie die Forschenden erläutern.

Stadtpräsident verbannt Kaffeeautomaten

Die Angestellten im italienischen Pieve di Soligo müssen ihren Kaffee auswärts trinken.
Keystone/Christian Beutler Die Angestellten im italienischen Pieve di Soligo müssen ihren Kaffee auswärts trinken.

Für die Angestellten der italienischen Kleinstadt Pieve di Soligo gibt es keine Kaffeeautomaten mehr. Stadtpräsident Stefano Soldan hat die drei Geräte im Rathaus und der Stadtbibliothek entfernen lassen.

Die Leute, die ihren Papierkram erledigen wollten, hätten zu lange warten müssen, während das Personal mit dem Espresso in der Hand plaudernd vor den Automaten gestanden habe. Alle Warnungen an das Personal seien nutzlos gewesen, so Soldan.

Den 56 Beschäftigten empfiehlt er, sich für eine Pause offiziell auszustempeln und den Espresso ausserhalb zu sich zu nehmen. In Pieve di Soligo gebe es keinen Mangel an Cafés.

Noch nie so wenig Meereis in der Arktis

Eine Visualisierung der US-Raumfahrtbehörde Nasa zeigt die maximale Ausbreitung der Eisdecke.
Nasa/Scientific Visualization Studio Eine Visualisierung der US-Raumfahrtbehörde Nasa zeigt die maximale Ausbreitung der Eisdecke.

Jedes Jahr kurz vor Ende des Winters erreicht das Meereis der Arktis seine grösste Ausbreitung. Doch noch nie war die Eisdecke zu diesem Zeitpunkt so klein wie in diesem Jahr, wie die US-Klimabehörde «National Snow and Ice Data Center» nach einer Messung mitteilt.

Laut vorläufigen Ergebnissen hat sich die arktische Eisdecke bis zum 22. März auf rund 14,3 Millionen Quadratkilometer ausgebreitet. Das entspricht in  etwa der doppelten Fläche Australiens. Weiter werde sich die Eisfläche in diesem Jahr wohl nicht mehr ausbreiten.

Damit handle es sich um die geringste Ausdehnung seit Beginn der Satellitenmessungen vor fast 50 Jahren, so die US-Klimabehörde weiter.