Seit letzter Woche gilt in der Ukraine eine Feuerpause für Energieanlagen.
Russland soll die Vereinbarung jedoch schon mehrfach gebrochen haben, wie der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski in einer Videobotschaft am Freitagabend sagt.
Keystone/Jim WatsonBei seinem Besuch in Grönland hat Vance scharfe Kritik an Dänemark geäussert.
US-Vizepräsident J. D. Vance hat am Freitag eine US-Militärbasis in Grönland besucht und dabei Dänemark kritisiert.
Dänemark investiere angesichts der Bedrohungen durch Russland und China zu wenig in die Sicherheit Grönlands, sagte Vance. Er gab sich überzeugt, dass Grönland am Ende mit den USA zusammenkommen werde. Die Insel werde unter einem Sicherheitsschirm der USA besser dastehen.
«Wir brauchen Grönland», betonte derweil US-Präsident Donald Trump einmal mehr in Washington. Grönland wird weitgehend autonom regiert, gehört aber zu Dänemark.
Keystone/Nyein Chan NaingRettungskräfte in Myanmar im Einsatz.
Auch das Schweizer Hilfswerk Helvetas ist in Myanmar vertreten und steht mit Kollegen vor Ort im Kontakt.
Laut dem Länderverantwortlichen für Myanmar, Severin Huber, ist die Versorgung von Verletzten in den Städten bis zu einem gewissen Grad, aber nicht überall gewährleistet. Die Situation insgesamt im Land sei schwierig, das Land bereits von Krisen geschüttelt und die Versorgung nicht auf dem Niveau wie in anderen südostasiatischen Ländern.
Was das genau heisse und was das genaue Ausmass sei, müsse man abwarten und werde sich erst in den nächsten 24 bis 48 Stunden zeigen, so Huber weiter.
SRF/Gian Vaitl (Symbolbild)Nach dem schweren Erdbeben in Südostasien startet die Glückskette eine Sammelaktion.
Die Glückskette hat unter www.glueckskette.ch eine Sammelaktion für die vom Erdbeben betroffene Region gestartet.
Hilfe sei dringend nötig, sagt Judith Schuler von der Glückskette. Das Ausmass der Katastrophe in den betroffenen Ländern, insbesondere in dem schon krisengeplagten Myanmar, sei enorm. Schweizer Partnerorganisationen berichteten der Glückskette von riesigen Schäden.
In einer ersten Phase nach solch einer Katastrophe gehe es um die Nothilfe in Form von Wasser, Nahrungsmitteln, Hygieneartikeln und vorübergehenden Unterkünften, sagt Schuler weiter. Die Leute kämpften derzeit ums Überleben.
Keystone/Christian Klindt Soelbeck (Archiv)Jens Frederik Nielsen soll Grönlands neuer Regierungschef werden.
Vier von fünf Parteien haben sich in Grönland auf eine neue Regierungskoalition geeinigt.
Jens Frederik Nielsen von den Demokraten soll Regierungschef werden. Seine Partei hatte die Parlamentswahl vor etwas mehr als zwei Wochen gewonnen. Die Koalition verfügt über 23 der insgesamt 31 Sitze im Parlament. Nicht vertreten ist die Naleraq-Partei, die eine sofortige Unabhängigkeit von Dänemark fordert.
Die Präsentation der Koalition fiel auf denselben Tag, an dem US-Vizepräsident J. D. Vance in Grönland erwartet wird. Er will einen US-Militärstützpunkt im Norden des Landes besuchen.
Reuters/Mohamed AzakirZum ersten Mal seit November griff Israel wieder Ziele in Beirut an.
Die israelische Armee hat einen Vorort der libanesischen Hauptstadt Beirut aus der Luft angegriffen. Sie teilt mit, der Angriff habe sich gegen die Hisbollah-Miliz gerichtet, die dort Drohnen gelagert habe.
Es war der erste Luftangriff auf den Vorort von Beirut, seit die Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah vor rund vier Monaten in Kraft getreten ist.
Die israelische Armee sagt, es sei eine Reaktion auf einen Raketenbeschuss aus dem Libanon am Morgen. Zuvor hatte sie die Bevölkerung gewarnt, sie solle sich nicht bei dem betroffenen Gebäude aufhalten.
Keystone/Rungroj YongritRettungskräfte bei einem eingestürzten Hochhaus in Bangkok.
Xavier Borgeat ist wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Erdbebendienst der ETH Zürich. Das sei ein grosses Erdbeben, sagte er gegenüber SRF. «Und bei solchen Magnituden erwarten wir viele Schäden.»
Es gebe zudem Abschätzungen von ausländischen Quellen wie dem US-amerikanischen Erdbebendienst. Diese Abschätzungen würden bei einem solchen Erdbeben von einer Opferzahl zwischen 1000 und 10’000 und vielen Schäden an Gebäuden ausgehen, so Borgeat.
Weiter erklärt er, dass das betroffene Gebiet in einer seismisch aktiven Zone liege. In den letzten 100 Jahren habe es dort schon etwa zehn ähnlich starke Beben gegeben.